Eine Investition mit vielen Vorteilen

Die berufliche Erst- und Weiterbildung im Betrieb ist eine Investition in die Zukunft die das Leistungsvermögen des Unternehmens langfristig absichert.

Das gilt vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Viele Unternehmen nennen die Sicherung ihres Fachkräftebedarfs als wichtigstes Argument für ihr Engagement im Bereich Ausbildung.

Älterer Handwerker erklärt einem Auszubildenden den Arbeitsprozess an einer Maschine.
Eine Entscheidung, viele Vorteile: Betriebe, die selbst ausbilden, machen sie sich vom externen Arbeitsmarkt unabhängig. Sie können agiler handeln und leistungsfähiger arbeiten. ©Fotolia.com/auremar

Vorteile der Ausbildung im Betrieb:

  • Steigerung der Loyalität und Bindung der Mitarbeiter zum Betrieb
  • Minimierung des Risikos personeller Fehlentscheidungen
  • Steigerung der Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt
  • Steigerung der Professionalität im Unternehmen
  • Steigerung von Ansehen und Image des Unternehmens

Der Fachkräftewegweiser beschreibt die Vorteile innerbetrieblicher Ausbildung auf den Seiten 44 und 45. Ein gutes Beispiel für ein vorbildliches Aus- und Weiterbildungskonzept ist die Firma Gebrüder Peters Gebäudetechnik GmbH.

Um entscheiden zu können in welchem Umfang und in welchen Bereichen ein Unternehmen ausbilden kann, sollte es einige Punkte überprüfen. Um den künftigen Bedarf an Mitarbeitern abschätzen zu können ist es wichtig einzuschätzen ob das Unternehmen wachsen oder schrumpfen wird. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Altersstruktur. Unternehmen sollten außerdem prüfen, ob künftig andere Tätigkeiten mit neuen Anforderungen für die Mitarbeiter auf sie zukommen.

Da betriebliche Ausbildung zwangsläufig mit Aufwand für das Unternehmen verbunden ist sollten veränderte Anforderungen frühzeitig ins Ausbildungsprogramm integriert werden.

Im Fachkräftewegweiser finden Sie Informationen zum Thema Ausbildungsbedarf. Ein Schaubild stellt die Ermittlung des Ausbildungsbedarfs und sinnvoller Ausbildungsprofile anschaulich dar. Außerdem können Sie nachlesen, wie es gelingen kann, Auszubildende an den Betrieb zu binden (S. 45-46).

Berufsbildungsgesetz & Handwerksordnung

Das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung stellen Anforderungen an die Ausbildungsstätte und an die Ausbilder in Unternehmen. Ob diese Anforderungen vorliegen prüfen die zuständigen Kammern.

Der Fachkräftewegweiser beinhaltet weitere Informationen zu diesem Thema (S.46). Eine praktische Checkliste mit Nützlichen Links hilft alle wichtigen Punkte zu klären – beginnend bei den nötigen Voraussetzungen bis hin zum Ausbildungsvertrag (S.47). Zudem finden Sie im Fachkräftewegweiser eine Aufstellung der wichtigsten gesetzlichen Grundlagen (S.47-48) sowie die Anforderungen an Ausbilder im Betrieb (S.49).

 

Information und Beratung

Für alle Fragen zur betrieblichen Ausbildung ist in den vergangenen Jahren ein Netz von Informations- und Beratungsstellen entstanden. Eine Übersicht über diese Stellen bietet der Fachkräftewegweiser auf Seite 49 und 50.

Das Informationsportal „Ausbildernetz plus“ gibt Ausbildungsverantwortlichen in Unternehmen Hilfestellungen in jeder Phase der Ausbildung.

Formen der Ausbildung

Es gibt unterschiedliche Formen der Ausbildung. Denkbar sind unter anderem Duale Ausbildung, Stufenausbildung, Ausbildung im Verbund oder ein Studium.

Ausführliche Informationen zu den Formen der Ausbildung finden Sie im Fachkräftewegweiser (S.50-53). Sie erfahren dort außerdem, welche Möglichkeiten es gibt, das Potenzial von Jugendlichen mit Handicaps zu fördern und zu nutzen (S.53-54). Eine Übersicht möglicher Förderprogramme rundet das Kapitel ab (S.54).

Ausführliche Informationen, Grafiken & mehr

Alle Informationen dieses Kapitels finden Sie in ausführlicher Fassung im Fachkräftewegweiser (S.44-54)

Weitere Informationen

Kapitel im Fachkräftewegweiser
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