Spezifische Stärken nutzen

Altersgemischte Teams können innovativer und produktiver sein als altershomogene Teams, wenn es gelingt die spezifischen Stärken von Alt und Jung zu nutzen.

Innovationen entstehen eher durch die Zusammenführung von Unterschiedlichkeit als in Umgebungen, die durch Einheitlichkeit geprägt sind. Gegenseitiges Lernen und Erfahrungsaustausch spielen dabei eine große Rolle. Außerdem ist eine Kultur wechselseitiger Offenheit und Toleranz gefragt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Fachkräftewegweiser (S. 219-220).

Geschäftsleute bei einem Treffen im Büro.
Die Praxis zeigt, dass die Generationen innerhalb eines Teams gern unter sich bleiben. Personalentscheider sollten daher Möglichkeiten des Lernens und des Austauschs einplanen. @iStockphoto.com/Squaredpixels

Arbeit optimal aufteilen

Teamarbeit hat den Vorteil, dass verschiedene Arbeitsaufgaben fest verteilt und wechselseitig wahrgenommen werden können. Es bietet sich an, sich dabei an den Stärken der einzelnen Mitarbeiter zu orientieren. Dabei können wiederum größere Handlungsspielräume bei der Arbeitsgestaltung erreicht werden (weitere Informationen: Fachkräftewegweiser S. 220).

Optimale Teamgestaltung

Unabhängig davon ob ein altersgemischtes Team bereits besteht oder gezielt altersgemischt zusammengesetzt wird, zeigt die Erfahrung, dass sich das volle Potenzial nicht von alleine ergibt. Die Möglichkeiten des Lernens, der gegenseitigen Unterstützung und des Erfahrungsaustauschs müssen daher aktiv erschlossen werden. Dabei sind unterschiedliche Formen der Teamarbeit denkbar.

Der Fachkräftewegweiser geht darauf ausführlich ein (S. 221).

Achtung Fallstricke

Die gegenseitige Unterstützung, der Erfahrungsaustausch oder die gesundheitsförderlichen Aspekte stellen sich nicht automatisch ein. Die Praxis zeigt, dass die Generationen innerhalb eines Team gerne unter sich bleiben oder Jüngere lediglich Hilfsarbeiten machen ohne von den Älteren zu lernen. Beide Varianten sind gilt es zu vermeiden. Daher empfiehlt es sich, konkrete Möglichkeiten des Lernens und des Austauschs einzuplanen. Zudem sollten Unternehmen dauerhafte Fehlbelastungen vermeiden und stattdessen für Ausgleich und Wechsel sorgen.

Weitere Informationen finden Sie im Fachkräftewegweiser (S. 222). 

Weitere Informationen

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