Nur gute Arbeitgeber bestehen langfristig

Attraktive Arbeit ist niemals Selbstzweck.

Viele Unternehmen profitieren davon, dass sie die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter bestmöglich nutzen, die Beschäftigten motivieren und deren Arbeitsfähigkeit erhalten. Jeder erfolgreiche Unternehmer weiß: Nur wer ein gutes Produkt herstellt ist langfristig am Markt erfolgreich. Das gilt auch für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Firma Endress+Hauser Wetzer GmbH & Co.KG.

Blonde Frau in weißem Kittel steht in einem Labor und schaut auf einen Tablet-PC.
Nicht nur das Gehalt zählt: Möglichkeiten der Weiterbildung und qualifizierte Vorgesetzten sind für Arbeitnehmer ebenso wichtige Argumente bei der Job-Entscheidung. ©gettyimages.de/Martin Barraud

Attraktive Arbeit in kleinen und mittleren Unternehmen

Kleine und mittlere Unternehmen können gezielt an ihre spezifischen Stärken anknüpfen, um Fachkräfte zu gewinnen. Während sich für das eine Unternehmen vielleicht die Investition in Ausbildung und Schulkooperationen lohnt, kann es für das andere Unternehmen sinnvoll sein, durch KITA-Plätze gezielt familiengebundene Arbeitnehmer anzusprechen. Auch Weiterbildungsangebote können reizvoll sein.

Die Auffassungen darüber was attraktive Arbeitsbedingungen sind, unterscheiden sich natürlich. Trotzdem gibt es Gemeinsamkeiten. Finanzielle Anreize zählen ebenso wie z.B. Führungsqualität und ein gutes Betriebsklima.

©RKW Kompetenzzentrum, 2012

Individuelle Berufsphasen berücksichtigen

Arbeitgeber sammeln wertvolle Punkte bei ihren Angestellten, wenn sie u.a. dafür sorgen, dass diese sich einbringen können, einen Sinn in ihrer Arbeit sehen und Wertschätzung erfahren. Gelingt es, die Aufgaben mit den persönlichen Stärken und Interessen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen, zeigen sie erfahrungsgemäß stärkeren Einsatz.

Zusätzlich lohnt es sich, auf die individuelle Situation eines Beschäftigten zu blicken. Beispielsweise setzt ein Uniabsolvent ganz automatisch andere Prioritäten, als ein angelernter Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter, der sich um seine kranke Mutter kümmert, hat seinerseits sehr spezielle Sorgen. Und während der eine besonderen Weg auf Weiterbildungsmöglichkeiten legt, schätzt der andere Angebote zur Gesundheitsvorsorge. Besonders vielversprechend ist es daher die Lebens- und Berufsphasen eines Beschäftigten zu betrachten. Mitarbeitergespräche und Mitarbeiterbefragungen können helfen, mehr über die individuellen Erwartungen der Mitarbeiter zu erfahren.

Im Fachkräftewegweiser (S. 10) finden Sie hierzu hilfreiche Informationen.

Unterschiedliche Berufs- und Lebensphasen ©RKW Kompetenzzentrum, 2012

Ausführliche Informationen, Grafiken & mehr

Alle Informationen dieses Kapitels, Informationsgrafiken und einen rechtlichen Hinweis zu den Partizipationsmöglichkeiten und Rechten eines Betriebsrats finden Sie in ausführlicher Fassung im Fachkräftewegweiser (S.8-14).

Grundlagen einer strategischen Personalarbeit ©RKW Kompetenzzentrum, 2012

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