Personalverantwortliche strategisch beteiligen

Eine optisch ansprechende Anzeige oder eine umfassende Weiterbildung, können bei der Fachkräftegewinnung helfen, aber auch fast wirkungslos sein.

Personalmarketing und Personalentwicklung sind immer nur so gut wie das Personalmanagement insgesamt.

Personalarbeit muss bedarfsgerecht erfolgen. Den Bedarf definiert die Unternehmensführung. Personalarbeit und Unternehmensführung sollten daher eng aufeinander abgestimmt sein.

Junge Frau steht vor einem Flip-Chart und erklärt ihren Kollegen eine Info-Grafik auf dem Chart.
Betriebliche Altersstruktur, hohe Fluktuationsraten und Krankenstände: Achten Sie bei Ihrer strategischen Planung vor allem auf personalrelevanten interne Veränderungen. ©Shutterstock.com/Pressmaster

Personalarbeit kann sich schon längst nicht mehr auf die Verwaltung von Personal beschränken, vielmehr ist sie eine echte Gestaltungsaufgabe. Daher ist entscheidend, die Personalplanung in die strategische Planung des Betriebs zu integrieren und den Personalverantwortlichen an der strategischen Unternehmensplanung zu beteiligen.

Im Fachkräftewegweiser (S. 15-16) finden Sie neben Leitfragen zur strategischen Personalarbeit auch eine Abbildung, die zeigt wie jede Weiterbildung aus der Unternehmensstrategie abgeleitet werden kann. Zudem hilft Ihnen die Checkbox dabei ihre bisherige Personalarbeit in ihrer strategischen Ausrichtung zu überprüfen.

Weiterer Teil der Personalplanung: interne Veränderungen

Gute Planung setzt nicht nur auf den „Blick nach außen“, auf den Markttrend. Besonders wichtig sind personalrelevante interne Veränderungen. Dazu gehören u.a. die betriebliche Altersstruktur, auffällig hohe Fluktuationsraten, hohe Krankenstände und das Ausscheiden wichtiger Erfahrungsträger.

Bei allen Vorteilen strategischer Personalplanung: kein Unternehmen sollte es damit übertreiben. Je feingliedriger die Planung, desto höher die Planungskosten. Außerdem müssen sich Unternehmer bewusst sein, dass nicht immer alles wirklich planbar ist. In der Praxis hat sich Feinplanung über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren als sinnvoll erwiesen. Für längere Zeithorizonte von bis zu fünf Jahren genügt eine Grobplanung.

Im Fachkräftewegweiser (S. 16-17) erfahren Sie wie Sie den Personalbedarf Ihres Unternehmens systematisch ermitteln können.

Ausführliche Informationen, Grafiken & mehr

Alle Informationen dieses Kapitels, Informationsgrafiken und einen rechtlichen Hinweis zu den Partizipationsmöglichkeiten und Rechten eines Betriebsrats finden Sie in ausführlicher Fassung im Fachkräftewegweiser (S.8-14).

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