Markenidentität auch auf dem Arbeitsmarkt!

Ob ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, hängt zunächst davon ab, ob es ihm gelingt auf dem Arbeitsmarkt sichtbar zu sein.

Dabei ist die Entwicklung einer Markenidentität auf dem Arbeitsmarkt sehr hilfreich. Ihr Aufbau – neudeutsch „Employer Branding“ – ist ein Thema, das nicht umsonst in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erfahren hat.

Geschäftsfrauen und Geschäftsmänner sitzen am Tisch und diskutieren.
Rund ein Viertel der Neueinstellungen beruhen auf persönlichen Netzwerken der eigenen Angestellten. Sie in den Aufbau der Arbeitgebermarke einzubinden, lohnt sich also. ©Shutterstock.com/Yuri Arcurs

Für 70 Prozent der Arbeitnehmer ist der gute Ruf die wichtigste Eigenschaft für ein ideales Unternehmen; denn der Ruf eines Unternehmens färbt auf jeden einzelnen Mitarbeiter ab. Der Aufbau einer Arbeitgebermarke ist daher entscheidend für erfolgreiche Personalbeschaffung. Dabei geht es im Kern darum, das Besondere eines Unternehmens mit seinen individuellen Stärken herauszuarbeiten und das Unternehmen möglichst glaubwürdig und abgrenzbar nach außen und innen zu kommunizieren.

Eine interessante Darstellung der 70-20-10-Regel des Employer Brandings finden Sie im Fachkräftewegweiser (S.18). Außerdem können Sie nachlesen welche Quellen dabei helfen können die Besonderheiten eines Unternehmens zu identifizieren (S. 19).

Recruiting-Tipp: Netzwerke nutzen & Maßnahmen genau planen

Rund ein Viertel der Neueinstellungen beruhen auf persönlichen Netzwerken der Mitarbeiter. Angestellte als Markenbotschafter zu gewinnen lohnt sich also. Dazu gehört auch, sie über das Unternehmen und seine Vorteile zu informieren. Es gibt also Grund genug, die Mitarbeiter in die Entwicklung der Arbeitgebermarke einzubinden.

Sobald feststeht, welche Zielgruppe über die Mitarbeiter hinaus angesprochen werden soll, geht es darum, die passenden Inhalte und Medien auszuwählen. Kontinuierliche Aktivitäten bringen Arbeitgeber langfristig ins Gespräch.

Sie möchten mehr wissen? Was es bei der Planung von Recruiting-Maßnahmen zu beachten gilt und welche Recruitingkanäle sinnvoll sind, erfahren Sie im Fachkräftewegweiser (S. 19).

Erfolgskontrolle: Recruiting auf dem Prüfstand

Um das Personalmarketing kontinuierlich zu verbessern, aus Fehlern zu lernen und gute Ansätze weiter zu verfolgen, sollten Unternehmen ihre Maßnahmen regelmäßig auf deren Wirksamkeit hin überprüfen. Dafür eignen sich einfach zu messende und gut darstellbare Kennzahlen.

Im Fachkräftewegweiser (S.20) erfahren Sie welche Fragen bei der Erfolgskontrolle helfen und welche Medien sich für welche Bewerber eignen.

Ausführliche Informationen, Grafiken & mehr

Alle Informationen dieses Kapitels, Informationsgrafiken und einen rechtlichen Hinweis zu den Partizipationsmöglichkeiten und Rechten eines Betriebsrats finden Sie in ausführlicher Fassung im Fachkräftewegweiser (S.18-21).

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