Bayern kennenlernen

Bayern ist in Sachen Bildung spitze. Egal ob Schule, Aus- und Weiterbildung oder Studium – die Schüler und Studenten aus Bayern schneiden bei nationalen und internationalen Vergleichstests immer gut ab.

2002 und 2003 belegte Bayern bei der PISA-Studie Platz eins in Deutschland und liegt damit zusammen mit Finnland, China und Südkorea im Spitzenfeld. Auch die Bertelsmannstudie „Deutscher Lernatlas 2011“ gibt dem Freistaat top Noten und bestätigt: Innerhalb Deutschlands hat Bayern die besten Lernbedingungen.

Eine junge Frau in grünem Pullover steht an der Säule eines Ganges und schaut lachend und zuversichtlich hinaus. In den Händen hält sie Bücher und Hefte.
Schüler und Studenten aus Bayern schneiden bei nationalen und internationalen Vergleichstests immer gut ab. © iStockphoto.com/EricHood

Offen für einen individuellen Bildungsweg

Das bayerische Schulsystem bietet jedem Schüler verschiedene individuelle Bildungswege, um sein Berufsziel zu erreichen. Nach vier Jahren Grundschule entscheiden Eltern und Kinder gemeinsam welche weiterführende Schule geeignet ist: Gymnasium, Realschule oder Mittelschule.

Basis für lebenslanges Lernen

Mit einer guten Ausbildung im Rücken wagen es viele Menschen in Bayern, ihren Meistertitel zu machen. Damit können sie einen eigenen Betrieb eröffnen, selbst ausbilden und sogar studieren. Dass Bayern im Bereich Weiterbildung ebenfalls spitze ist, belegen die Förderzahlen des „Meister-BAföG“: Im Jahr 2011 wurden in Bayern mehr Menschen gefördert als in allen anderen Bundesländern.

International anerkannt: das duale Ausbildungssystem

Nach dem Schulabschluss können Jugendliche eine Ausbildung beginnen. Die deutsche Ausbildung ist international anerkannt und basiert auf dem Dualen System: Die Auszubildenden erwerben als Angestellte im Ausbildungsbetrieb Praxiserfahrung aber auch theoretische Kenntnisse. Dies wird ergänzt durch eine fundierte Berufstheorie und Allgemeinbildung in der Berufsschule. Kein anderes Bundesland engagiert sich für die berufliche Bildung so stark wie Bayern. Beispielswiese unterstützen das Bayerische Wirtschaftsministerium sowie die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern die berufliche Aus- und Weiterbildung, indem sie hochwertige und modern ausgestattete Bildungsstätten gewährleisten.

Herausragend in Forschung und Lehre: die bayerischen Hochschulen

Auch die gut ausgestattete Hochschullandschaft zieht viele junge Menschen in den Freistaat. Der Hochschulstandort Bayern verzeichnete im Studienjahr 2011 den höchsten prozentualen Zuwachs an Studienanfängern aller Bundesländer. Vor allem die Ingenieur- und Naturwissenschaften werden immer beliebter. Im Studienjahr 2011 haben fast 42 Prozent aller Studienanfänger ein Studium im so genannten „MINT-Bereich“ aufgenommen. MINT steht dabei für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die bayerischen Universitäten gehören zu den führenden Lehr- und Forschungseinrichtungen weltweit. Sie sind aktiv in Forschungsnetzwerke eingebunden und kooperieren mit Weltunternehmen und Mittelständlern gleichermaßen. Zudem liegen gleich zwei der elf deutschen Exzellenz-Universitäten im Freistaat: die Ludwig-Maximilians-Universität München sowie die Technische Universität München.